Die Sicherheit von Amflora

Nach langjährigen und umfangreichen Tests hat die Europäische Kommission im März 2010 Amflora für den kommerziellen Anbau zugelassen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat bestätigt, dass Amflora sicher ist für Mensch, Tier und Umwelt. Bis auf die veränderte Stärkezusammensetzung unterscheidet sie sich nicht von herkömmlichen Kartoffeln. Die Europäische Kommission hat sie für die industrielle Nutzung zugelassen. Der Reststoff von Amflora, die Pülpe, darf an Tiere verfüttert werden. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Amflora verzehrt wird, bestehen laut EFSA keine Sicherheitsrisiken.

Die Trennung von herkömmlichen Kartoffeln.

Folgende Maßnahmen sollen ausschließen, dass Amflora mit herkömmlichen Kartoffeln vermischt wird:

  • Amflora wird getrennt von herkömmlichen Kartoffeln angepflanzt, geerntet und gelagert.
  • Nach dem Anbau werden auf dem betreffenden Feld – in Abhängigkeit von den jeweiligen behördlichen Bestimmungen in den verschiedenen europäischen Ländern – mindestens drei Jahre lang keine herkömmlichen Kartoffeln angebaut.
  • Im Folgejahr auskeimende Kartoffeln werden vernichtet.
  • Die Amflora-Ernte wird getrennt von herkömmlichen Kartoffeln in der Stärkefabrik verarbeitet.
 

Über Amflora

Amflora ist die erste gentechnisch optimierte Pflanze, die seit 1998 in der EU eine kommerzielle Anbau-Zulassung erhalten hat. BASF-Forscher haben sie gemeinsam mit Experten der Stärkeindustrie entwickelt, um technische Anwendungen zu erleichtern.

Europas Industrie produziert rund 1,7 Millionen Tonnen Kartoffelstärke pro Jahr. Ein Großteil dieser Stärke gelangt nicht auf die Teller der Verbraucher, sondern wird in der Industrie als nachwachsender Rohstoff eingesetzt. Ob bei der Herstellung von Papier, Klebstoff oder Textilien: Stärke findet in einer Vielzahl von Produkten Verwendung.

Stärke besteht aus zwei Komponenten, Amylopektin und Amylose. Für die industrielle Verwendung ist das Amylopektin aufgrund seiner verdickenden, bindenden Eigenschaften besonders interessant. BASF-Forscher haben daher das Gen, das den Aufbau des unerwünschten Stärkeanteils kontrolliert, mithilfe Grüner Gentechnik ausgeschaltet. Das Resultat ist Amflora – eine Kartoffel, die reines Amylopektin enthält.

Die Vorteile von Amflora

  • Produktqualität: Mit Amflora-Stärke beschichtetes Druckerpapier glänzt mehr, Garn lässt sich leichter verarbeiten, Sprühbeton haftet besser an der Wand und Klebstoff bleibt länger flüssig.
  • Nachhaltigkeit: Amflora-Stärke hilft, in der industriellen Verarbeitung Rohstoffe, Zusatzstoffe, Wasser und Energie zu sparen. Sie verbessert die Verwendung von Altpapier, macht die Papierherstellung umweltschonender und ersetzt erdölbasierte Chemikalien.
  • Wirtschaftlichkeit: Insgesamt kann durch die Produktions- und Verarbeitungsvorteile sowie die Rohstoff- und Energieeinsparungen jährlich ein Mehrwert von 100 bis 200 Millionen Euro geschaffen werden. Wirtschaftliches Interesse besteht sowohl von landwirtschaftlicher Seite als auch von führenden europäischen Kartoffelstärkeproduzenten.

Infografik - Die Wachstumsphasen der Kartoffel Amflora.

BASF Plant Science richtet sich neu aus

Die Entwicklungen der letzten Jahre haben es uns gezeigt – Pflanzenbiotechnologie hat einen schweren Stand in Europa. Wir sind überzeugt, dass unsere Produkte einen wichtigen Beitrag zu einer effektiveren Landwirtschaft, einer gesunden Ernährung und einem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen leisten können. Jedoch müssen wir auch die politische und öffentliche Meinung in unseren Geschäftsregionen in Betracht ziehen.
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Frohe Weihnachten

Fortuna und die Nobelpreisträger

Kettenbrücke in Budapest

Budapest – Kettenbrücke über die Donau (Foto: Dionne Shepherd)

Budapest – eine wahrhaft prachtvolle Stadt. Vom 16. bis 19. November war sie Gastgeber des Weltwirtschaftsforums, zu dem rund 700 führende Wissenschafter aus 108 Ländern zusammentrafen, darunter gleich mehrere Nobelpreisträger. Beitrag und Kommentare lesen

Zulassungsantrag für Fortuna eingereicht

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Ein riesiger Berg Arbeit liegt hinter uns. Endlich! Sechs Jahre haben wir unsere Fortuna “auf Herz und Nieren” getestet – von der molekularer Ebene über das Wachstum im Feld, und von der stofflichen Zusammensetzung bis hin zum Zählen von Insekten im Kartoffelfeld. Mehrere Monate haben wir mit dem Schreiben und Zusammenstellen zahlreicher Berichte verbracht. Beitrag und Kommentare lesen

Amflora-Ernte 2011 erfolgreich zum Abschluss gebracht

Die Amflora-Ernte für die Saison 2011 ist erfolgreich abgeschlossen worden. Beitrag und Kommentare lesen

Fortuna – die Ernte

Letzte Woche haben wir die Fortuna-Kartoffeln aus unserem Feldversuch hier im Agrarzentrum Limburgerhof geerntet.

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Was ist eigentlich “sicher”?


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In unseren Zulassungsdossiers für gentechnisch veränderte Pflanzen legen wir den Bewertungs- und Zulassungsbehörden dar, wie wir die Sicherheit unserer Produkte geprüft haben und warum diese Prüfung den Schluss zu lässt, dass die neue Pflanzensorte genauso sicher ist, wie eine vergleichbare konventionell gezüchtete Sorte.

Nicht nur für den Laien sondern auch für einen Experten für Zulassungsangelegenheiten stellt sich hier unmittelbar die Frage: Was ist eigentlich „sicher“? Und was heißt das im Kontext der uns allgegenwärtig begleitenden Sicherheitsrisiken des normalen Alltags?

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Phythophthora ante portas

Ende Mai haben wir am Standort Limburgerhof unseren Feldversuch mit Fortuna, unserer Kartoffelsorte, die sich gegen die Kraut- und Knollenfäule selber schützen kann, ausgepflanzt.

Mittlerweile stehen die Kartoffelpflanzen ausgewachsenen im Feld. Und auch Phytophthora infestans, der Erreger der Kraut- und Knollenfäule, hat sich mittlerweile eingefunden.

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Amflora wächst und gedeiht

Erfreuliches ist über die Amflora Pflanzgutvermehrung in Deutschland und Schweden zu berichten.

Die Bestände haben sich seit der Auspflanzung sehr gut entwickelt. Die Pflanzen sind in bestem Zustand, gesund und üppig. Dies wurde auch von den zuständigen Pflanzgutanerkennungstellen bestätigt.

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Zum Glück haben wir Fortuna am Standort Limburgerhof

Bild Limburgerhof

Ende Mai haben wir unseren diesjährigen Feldversuch mit Fortuna, unserer Kartoffelsorte, die sich gegen die Kraut- und Knollenfäule selber schützen kann, ausgepflanzt.

Seitdem ist das Kartoffelfeld nicht nur bei Besuchern des Agrarzentrums Limburgerhof ein beliebtes Ziel, sonder auch bei den Kollegen am Standort. Beitrag und Kommentare lesen