Nach langjährigen und umfangreichen Tests hat die Europäische Kommission im März 2010 Amflora für den kommerziellen Anbau zugelassen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat bestätigt, dass Amflora sicher ist für Mensch, Tier und Umwelt. Bis auf die veränderte Stärkezusammensetzung unterscheidet sie sich nicht von herkömmlichen Kartoffeln. Die Europäische Kommission hat sie für die industrielle Nutzung zugelassen. Der Reststoff von Amflora, die Pülpe, darf an Tiere verfüttert werden. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Amflora verzehrt wird, bestehen laut EFSA keine Sicherheitsrisiken.
Die Trennung von herkömmlichen Kartoffeln.
Folgende Maßnahmen sollen ausschließen, dass Amflora mit herkömmlichen Kartoffeln vermischt wird:
- Amflora wird getrennt von herkömmlichen Kartoffeln angepflanzt, geerntet und gelagert.
- Nach dem Anbau werden auf dem betreffenden Feld – in Abhängigkeit von den jeweiligen behördlichen Bestimmungen in den verschiedenen europäischen Ländern – mindestens drei Jahre lang keine herkömmlichen Kartoffeln angebaut.
- Im Folgejahr auskeimende Kartoffeln werden vernichtet.
- Die Amflora-Ernte wird getrennt von herkömmlichen Kartoffeln in der Stärkefabrik verarbeitet.










