Start der Amflora-Ernte in Mecklenburg-Vorpommern

Gleich in doppelter Hinsicht freue ich mich über den heutigen Tag:

Erstens konnten wir heute in Zepkow die Amflora-Ernte beginnen. Ein Moment, auf den wir bei der BASF viele Jahre gewartet haben, und meinem Vorstandskollegen Jürgen Hambrecht und mir war es persönlich sehr wichtig, beim Erntestart dabei zu sein. Es hat uns besonders gefreut, dass der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle die Amflora-Ernte mit uns eröffnet und dabei das Potenzial der Grünen Gentechnik und die Bedeutung des Innovationsstandorts Deutschland unterstrichen hat.

Die andere gute Nachricht ist: Verstärkung für Amflora ist unterwegs.Denn gestern haben wir die Zulassung unserer zweiten Stärkekartoffelsorte „Amadea“ in Brüssel beantragt. Wie auch Amflora liefert Amadea reine Amylopektinstärke, und auch bei ihr haben wir die Eigenschaften und Sicherheit umfassend über viele Jahre hinweg getestet. Die Markteinführung von Amadea sollte daher ab 2013/14 möglich sein. Voraussetzung ist natürlich eine Zulassung, die wissenschaftlich fundiert ist und in einem angemessenen zeitlichen Rahmen erfolgt.

Neu bei Amadea ist, dass wir mögliche Anwendungen nicht nur für industrielle Zwecke, sondern auch im Nahrungsmittelbereich beantragt haben. Grund ist die wachsende Nachfrage nach Amylopektinstärke im Nahrungsmittelbereich. Mit Amadea möchten wir unseren Partnern aus der Stärkeindustrie alle Einsatzmöglichkeiten offen lassen.

Amadea wird sicherlich ebenfalls für einigen Diskussionsstoff sorgen. Den Diskussionsbedarf nehmen wir ernst, und wir werden unseren Dialog mit der Öffentlichkeit fortsetzen. Eines möchte ich an dieser Stelle unterstreichen: Ob Amflora, Amadea oder jedes andere unserer künftigen Produkte – im Sinne einer nachhaltigen Landwirtschaft, aber auch im Sinne eines nachhaltigen unternehmerischen Handelns steht für uns die Sicherheit unserer Produkte an oberster Stelle.

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